Die ungewöhnlichste Wohnung in Berlin

Zweitwohnsitz eines BVG-Mitarbeiters? Nulltarif-Unterkunft eines Obdachlosen? Oder einfach nur ein Anders-Wohnen-Spaß? Ein Berliner entdeckte dieses seltsame Zimmer jetzt im Berliner Untergrund. Aber wer wohnt da im Tunnel der U9?

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Gewiss ist eine Wohnung mit Anschluss zum Nahverkehr sicher für viele Menschen ganz praktisch, aber in einer Ubahn wohnen? Da hilft auch die IKEA Einrichtung mit Fernseher, Palme, Teppich, Tapeten nicht sonderlich. Auch die weitere Deko, wie ein über dem Bett hängendes Heiligen-Bildchen, ein auf dem Boden liegend „Star Wars“-Roman und ein Buch über Afrikas Saiten-Instrumente macht das „Ubahn Feeling“ nict ganz wett. Aber man muss zugeben, alles sehr lebensecht inszeniert in der U-Bahn-Seitennische zwischen den Stationen Schloßstraße und Rathaus Steglitz.

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Laut BVG-Sprecherin Petra Reetz haben Mitarbeiter das mysteriöse Tunnel-Zimmer bereits Ende Januar gefunden, als sie Feuerlöscher kontrollierten. Zunächst prüften die Verkehrsbetriebe intern, ob dort mit ihrer Genehmigung gedreht wird. Natürlich Fehlanzeige! Da wurden die Möbel abtransportiert.
Reetz glaubt: „Das hat einer aufgebaut, um genau so ein Foto zu machen. Für solche Scherze mit der BVG gibt es im Internet einen Wettbewerb.“ Bei der BVG hat das U-Bahn-Wohnzimmer für Schmunzeln gesorgt. „Es gab Scherze, ein BVG-Mitarbeiter habe sich da einen Zweitwohnsitz eingerichtet.“

Inzwischen wurde das kuriose Zimmer aber entfernt.

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